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Maja Stadler-Euler im Porträt

„Der Wille zur Veränderung der Gesellschaft und mein Interesse an Menschen haben zu meinem Erfolg beigetragen.“

Maja Stadler-Euler über ihre steile Karriere in der Politik, ihre aufregende Zeit als Richterin am Hamburgischen Verfassungsgericht und wie sie gemeinsam mit ihrer Kollegin und Freundin Dr. Gisela Wild das berühmte Volkszählungsurteil erstritt.

Frau Stadler-Euler, Sie sind Partnerin bei Taylor Wessing, Sie waren als erste Frau in einem deutschen Landesparlament Fraktionsvorsitzende der FDP Hamburg, Sie amtierten als Richterin am Hamburgischen Verfassungsgericht und sind auch in der Kunst- und Theaterszene engagiert. Heute sind Sie 80 Jahre alt und Sie sprühen nur so vor Energie – was ist Ihr Geheimnis?​

Die Lebensfreude und die Neugier. Das erleichtert mir das Leben. In der Kultur suche und finde ich immer meine Inspirationen. Wenn ich tatsächlich einmal traurig bin oder schlechte Laune habe, gehe ich als erstes in eine Kunstausstellung. Das habe ich schon von Kindheit an so erlebt: Mein Vater hat Grafiken aus dem 15. Jahrhundert gesammelt. Als ich meinen Mann kennenlernte, bin ich auf die zeitgenössische Kunst eingeschwenkt. Mittlerweile bin ich stolze Sammlerin und erfreue mich an allen Formen der bildenden Kunst, auch in meinen eigenen vier Wänden.

Wie sind Sie damals zur Politik gekommen?

Zur Politik bin ich eher durch Zufall gekommen. Mein Vater war einer der ersten Bundestagsabgeordneten der FDP. Das hat zwar mein Interesse an der Politik geweckt, aber ich wollte nicht in eine Partei eintreten. Im Zuge meines Studiums in Lausanne und Berlin wurde ich Teil der politischen Szene und würde mich – im Gegensatz zu meinem Vater, der eher konservativ war – zu dieser Zeit als linksliberal beschreiben.

 

Als ich dann nach Hamburg kam, wollte ich während der Wartezeit für mein Referendariat nicht untätig herumsitzen. So bin ich aufgrund meiner politischen Einstellung zur SPD-Fraktion gegangen und habe dort gefragt, ob ich im Wahlkampf helfen könne. Damals war der berühmte Wahlkampf zwischen Walter Scheel und Willy Brandt im Jahre 1969 in vollem Gange. Die SPD lehnte mein Hilfsangebot allerdings ab, weil ich kein Parteimitglied war. So ging ich zur FDP, die mein Angebot dankend angenommen hat. Eine unerwarteterweise sehr spannende Zeit! Ich habe damals eine Bäderreise mit Walter Scheel organisiert und Seite an Seite mit ihm tage- und wochenlang Tische und Plakate für den Wahlkampf aufgestellt. Walter Scheel war von der Zusammenarbeit mit mir wohl sehr angetan, sodass er mich aktiv förderte. So wurde ich die erste weibliche Geschäftsführerin eines Landesverbandes einer Partei in der Bundesrepublik – und so kam das mit der Parteikarriere.

Mein zweites Staatsexamen habe ich bis zur Bürgerschaftswahl 1978 erst einmal hinten angestellt. Ich behielt parallel zum Referendariat aber meine politischen Positionen bei. Das war nicht immer leicht. Von 1974-1978 war die FDP mit der SPD in einer Koalition. In dieser Zeit machte ich mit Unterbrechung mein Referendariat. Gleichzeitig war ich zunächst stellvertretene Fraktionsvorsitzende und dann Fraktionsvorsitzende.

Wie war es in den 70er-Jahren als Frau in der FDP?

Damals wurde ich meistens fair behandelt. Der „Zickenkrieg“ herrschte eher unter den Frauen. So hatte ich mit den Männern jedenfalls keine Schwierigkeiten. Selbst wenn mich mal jemand „blöd angemacht“ haben sollte, wusste ich mich gut zur Wehr zu setzen.

Ihr Vater, August-Martin Euler, war auch Politiker und Jurist. Sind Sie bewusst in seine Fußstampfen getreten?

Zumindest was die Politikerkarriere angeht nicht. Politik war zwar ein großes Thema zuhause, aber die Politik hat meinen Vater im Endeffekt eher traurig gemacht. Er war sehr begabt, lebte jedoch in der verkehrten Zeit. Er ist trotz seiner hohen Positionen in der Partei schließlich aus der FDP ausgetreten, als in Nordrhein-Westfalen eine Koalition mit der SPD eingegangen wurde. Anschließend hat er als neue Partei die Freie Volkspartei (FVP) gegründet. Unter all dem haben wir als Familie ziemlich gelitten. Er wurde zunächst im Rahmen eines Direktmandats noch mal in den Bundestag gewählt. Dann eröffnete sich ihm die Möglichkeit, in Brüssel tätig zu sein. Auch hier ist er allerdings nicht glücklich geworden. Somit war seine Karriere in der Politik für mich nicht nachahmenswert.

 

In Puncto Jura bin ich schon eher gern in seine Fußstapfen getreten. Er selbst sah das mit einem weinenden und lachenden Auge. Meine Schwester hat Architektur studiert. Wir wählten also beide zur damaligen Zeit eher männlich geprägte Berufe. Manchmal sagte mein Vater dazu scherzhaft, er hätte uns besser einen Hutsalon kaufen sollen (lacht).

 
Sie sind 1979 in die Kanzlei Berenberg-Gossler, einer Vorläuferkanzlei der später zu Taylor Wessing fusionierten Kanzlei gekommen und waren bereits 1980 Partnerin. Das sieht auf den ersten Blick erstaunlich einfach aus. Wie kam es dazu?

Durch meine Karriere in der Politik war ich in Hamburg sehr prominent. Außerdem war ich gut vernetzt und hatte eine große Förderin, Dr. Gisela Wild, Partnerin bei Berenberg-Gossler. Sie hatte mich auf einer Wahlparty der FPD kennengelernt. Wie ich argumentierte, hat ihr gefallen. Dann ist sie zu meiner mündlichen Prüfung gekommen. Sie hat mir angeboten, mit den Partnern in der Sozietät einmal zu sprechen, ob ich dort anfangen konnte. Ich wollte das eigentlich nicht. Mir schwebte vor, zum Spiegel zu gehen und dort die aufkommende Medienpolitik zu vertreten. Davon wurde mir aber vom Chefredakteur persönlich abgeraten, da ich in dieser Rolle langfristig nicht glücklich zu werden versprach. Ich war zwar etwas enttäuscht, es hat mich aber dann dazu gebracht, bei Berenberg-Gossler anzufangen.

Es war erst einmal sehr schwer, mich darauf einzustellen, Akten zu bearbeiten, nachdem ich von meiner vergleichsweise erfolgreichen Karriere bis dato verwöhnt war. Diese Zeit empfand ich als sehr ernüchternd. Dr. Gisela Wild hat mich aber sehr gestützt und wir haben gemeinsam mit anderen Partnern Vorschläge für eine Geschäftsordnung der Sozietät gemacht. Zuvor sprach hauptsächlich der Älteste und wir anderen hatten nichts zu sagen. Meine Erfahrungen aus der Politik waren dabei sehr hilfreich. Die veränderte Geschäftsordnung änderte vieles. So hatten wir die Chance, uns mehrmals mit Änderungswünschen durchzusetzen. Meine Partner hatten durchweg ein konservatives Frauenbild. Aber sie behandelten Dr. Gisela Wild und mich mit Respekt – meistens jedenfalls.

Diese Geschäftsordnung hat die Kanzlei im Menschlichen und Partnerschaftlichen extrem positiv geprägt und in gewisser Weise auch offener für Frauen gemacht.

 

Haben Sie sich als Frau im Laufe Ihrer Karriere in irgendeiner Weise diskriminiert gefühlt?

 

Nein, selten. Ich habe es jedenfalls nie so empfunden. Das liegt aber sicher auch an meinem Typ. Meine Offenheit und mein Optimismus haben mir zeitlebens eher Applaus eingebracht – gerade bei Männern. Bei mir sind Männer selten auf die Idee gekommen, so typische Sprüche zu machen, die man als diskriminierend empfinden würde. Außerdem habe ich keine Kinder. Ich weiß, dass viele Frauen, die Kinder haben, sich sehr zurückgesetzt fühlen; diesbezüglich habe ich keine eigenen negativen Erfahrungen machen können. Ich begegnete den Männern auf Augenhöhe.

War Ihr Frausein also eher sogar Schlüssel zum Erfolg? Oder verdanken Sie Ihren Erfolg in erster Linie der Förderung durch andere Männer?​ 

Beides kann ich mit ja beantworten. Ich hatte schon zu Beginn meiner Parteikarriere das Glück, dass die Männer mich mitunter aktiv gefördert haben. Vielleicht auch, weil ja kaum Frauen in der Politik und im juristischen Umfeld aktiv waren. Ich könnte Ihnen auf Anhieb eine Reihe von Namen nennen, die mich unterstützt und mir zu diversen Positionen verholfen haben. Einfach weil meine Talente und Leistungen anerkannt wurden. Der Wille zur Veränderung der Gesellschaft und mein Interesse an Menschen haben insofern maßgeblich zu meinem Erfolg beigetragen.

Woran liegt es aus Ihrer Sicht, dass selbst heute noch Probleme wie Gender Pay Gap oder zu geringe Frauenquoten in Führungspositionen und Vorständen leider sehr real sind?

Dass solche Probleme heute noch existieren, ist eine Katastrophe und dafür habe ich kein Verständnis. Die geringe Repräsentanz von Frauen, vor allem in Aufsichtsräten, ist inakzeptabel. Insbesondere im internationalen Vergleich sehe ich da einen großen Nachholbedarf. In der Politik ist es jetzt aus meiner Sicht ein bisschen besser. Die Frauen, die da sind, verstehen es auch, sich durchzusetzen, auf ihre eigene weibliche Art. Zum Beispiel Annalena Baerbock: Ich empfinde sie nicht als typische Politikerin, aber sie wirkt sehr empathisch. Ganz im Gegensatz zu männlichen Kollegen, die sich nicht in die Karten schauen lassen. Das kann der Politik aus meiner Sicht nur helfen. Was die Repräsentanz von Frauen angeht, ist es auch in den Gerichten sehr viel besser geworden.

Haben es die Frauen von heute aus Ihrer Sicht leichter oder schwerer als früher?

Ich finde Frauen haben es heute leichter. Ich denke hier an meine Mutter. Sie hat in guten Verhältnissen gelebt, aber immer nur ein Leben bezogen auf ihren Mann geführt. In dieser Hinsicht haben Frauen heute schon sehr viel mehr Möglichkeiten und auch Freiheiten. Im Kreis unserer damaligen Bekannten in Brüssel etwa wurden kaum Ehen geschieden. Der Grund war aber sicherlich nicht, dass die Paare so glücklich waren, sondern weil sich die Frauen eine Scheidung einfach nicht leisten konnten. Frauen konnten damals noch nicht einmal ein Bankkonto einrichten! In Bezug auf die finanzielle Unabhängigkeit der Frau hat sich wirklich sehr viel zugunsten der Frau geändert. Aber auch, was die Rolle der Frau generell angeht: In meiner Zeit war es noch nicht üblich, dass Frauen allein ins Restaurant gehen. In unserem Repetitorium im Jurastudium waren 500 Männer und nur vier Frauen, die allesamt aus sehr gutem Hause kamen und nur deshalb überhaupt dort saßen. Wie ich es beobachte, übernehmen Männer heute auch viel mehr Aufgaben im Haushalt und in der Kindererziehung. Es hat sich schon sehr viel zugunsten der Gleichberechtigung geändert. 

Feminismus und Frauenförderung ist heutzutage mehr denn je in aller Munde. Wie stehen Sie, die es ja schon weit vor diesem Trend in bedeutende Positionen geschafft hat, zu Maßnahmen wie der Einführung von Frauenquoten, der gendergerechten Sprache usw. Denken Sie das sind Schritte in die richtige Richtung?

Die gendergerechte Sprache ist aus meiner Sicht völliger Quatsch. Dagegen halte ich Quoten für absolut erforderlich und hilfreich.

Was würden Sie jungen Juristinnen raten, die sich durch Maßnahmen der Vorgesetzten oder auch nur einem plumpen Spruch als Frau diskriminiert fühlen?​ 

Ich würde zu einer psychologischen Beratung raten, um sich stärker dagegen zu wappnen. Dann sollten sie dadurch Mut gewinnen, den Männern zu antworten und in geeigneter Weise auf Diskriminierung zu reagieren. Direkte Kommunikation ist hier oft der Schlüssel. Im Übrigen ist es aber generell oft besser, an sich selbst zu arbeiten, als zu erwarten, dass die anderen – in diesem Fall die Männer – sich ändern, obgleich man sie natürlich nicht aus dem Blickfeld lassen darf. Männer dürfen sich nicht alles herausnehmen, insbesondere wenn sie die Macht dazu haben. Insofern gilt es, an den Strukturen zu arbeiten. In diesem Zusammenhang war die #metoo-Debatte vom Grundsatz her sicherlich wichtig, aber aus meiner Sicht dann letzten Endes etwas übertrieben. Ich würde aber jede Initiative unterschreiben, in der die Forderung aufgestellt wird, dass wir endlich strukturelle Gleichberechtigung brauchen. Ungleicher Lohn für gleiche Arbeit ist zum Beispiel ein Skandal, der nicht länger hingenommen werden sollte.

Zusammen mit Ihrer Kollegin Dr. Gisela Wild haben Sie damals das Volkszählungsurteil des Bundesverfassungsgerichts erstritten. Wir alle haben wohl im Laufe unseres Studiums von dem berühmten Urteil gehört, das damals die Geburtsstunde des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung markierte. War Ihnen zu Beginn des Rechtsstreits damals bewusst, was für große Wellen dieser Fall schlagen könnte?

Ganz zu Beginn nicht, aber uns wurde ziemlich schnell klar, dass wir hier an einer ganz großen Sache dran waren. Die geplante Volkszählung stieß damals schon auf sehr große Gegenwehr in der Bevölkerung. Ich war aufgrund meiner politischen Bekanntheit zu der Zeit zu einer Podiumsdiskussion in der Uni eingeladen. Das war der reinste „Hexenkessel“, die Studenten hatten sehr viele Fragen. Dr. Gisela Wild wurde von ihrem Sohn zur Rede gestellt, warum sie nichts dagegen unternehme. Gisela und ich haben dann aus eigenem Antrieb – also nicht mit der Kanzlei – die Verfassungsbeschwerde initiiert. Über meine Kontakte zur Rechtsstelle der Bürgerschaft konnten wir die nötigen Dokumente beschaffen.

Dr. Gisela Wild ist eine exzellente Juristin, die wusste, wie man Verfassungsbeschwerden macht. Dann haben wir uns hingesetzt und haben die Verfassungsbeschwerde in rund zwei Wochen geschrieben. Wir erlebten insgesamt eine Welle von Zustimmung in unserem Bekanntenkreis – weniger in der Sozietät. Dank unserer guten Vernetzung brachten wir viele dazu, sich an die Verfassungsbeschwerde anzuschließen. Sie wurde tatsächlich angenommen und wir bereiteten uns auf die Plädoyers vor. Es ging dabei zunächst um die einstweilige Anordnung.

Im Sitzungssaal saßen dann auf der linken Seite alle Ländervertreter – etwa 60 oder 70 Männer – und auf der rechten Seite Gisela und ich mit einem Studenten. Dieser hatte zur gleichen Zeit einstweilige Anordnung beantragt und sich uns angeschlossen. Ich weiß noch, dass Gisela und ich uns damals ganz genau überlegt haben, was wir anziehen (lacht).

Inhaltlich lief es gut für uns. Wir merkten schnell, dass das Gericht uns wohlgesonnen war. Das konnte man schon an den Fragen an die Gegenseite erkennen. Insgesamt war das Urteil wohl mein größter politischer Erfolg, obwohl ich zu diesem Zeitpunkt schon aus der FDP ausgetreten war.

Wie beurteilen Sie die Entwicklungen, die das informationelle Selbstbestimmungsrecht seitdem, zuletzt vor allem durch das Internet, genommen hat, zum Beispiel das Recht auf Vergessen(werden)?

Ich sehe diese Entwicklungen eher kritisch. Es begegnet mir vermehrt, dass argumentiert wird, das Datenschutzgesetz verhindere mehr Sinnvolles, als dass es Notwendigkeit produziere. Aktuell steht wieder eine Volkszählung bevor. Der Zensus sieht einige sehr umstrittene Punkte vor, die aus meiner Sicht viel zu wenig Beachtung erfahren. Wir waren damals hauptsächlich gegen die Verknüpfung der Daten mit anderen Behörden und das ist jetzt wieder äußerst relevant. Ich würde mir wünschen, dass in der Öffentlichkeit jemand, dessen Stimme Gewicht hat, darauf hinweist, dass das Verfahren gegen das Urteil von damals verstößt und dass er Gehör findet. Wir leben in einer kritischen Zeit, die technische Entwicklung ist hier gewisser Weise über uns hinweggerannt. Jetzt den Überblick zu behalten und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung hochzuhalten, gehört zu den größten Herausforderungen unserer Zeit.

Sie waren einige Jahre Teil des Hamburgischen Verfassungsgerichts. Was war die spannendste und bedeutendste Entscheidung, die Sie in dieser Zeit mitentschieden haben?

Die Aufhebung der Bürgerschaftswahl. Im Rahmen eines Wahlprüfungsverfahrens der Bürgerschaftswahl von 1991 wurde diese am 4. Mai 1993 für ungültig erklärt. Meine Stimme war dafür mit ausschlaggebend. Wir ordneten wegen schwerer demokratischer Defizite im Kandidatennominierungsverfahren der Hamburger CDU zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eine Neuwahl an. Die SPD hatte vorher eine große Mehrheit und war deshalb nicht besonders glücklich. Das war wahrscheinlich das spannendste Urteil.

Ihr Leben klingt sehr erfüllend. Wenn Sie heute darauf zurückblicken, sind Sie zufrieden oder würden Sie etwas anders machen?

Ich bin vollkommen zufrieden. Das Einzige, was ich mir gewünscht hätte, wäre eine dritte Karriere in irgendeiner Kulturinstitution. Ich hätte eben auch gern mal etwas ganz anderes gemacht. Aber wenn ich heute meine Augen für immer schließen würde, wäre ich sehr zufrieden, denn ich habe ja unheimlich viel erlebt.

Welche Juristin hat Sie so inspiriert, dass sie als Vorbild für breaking.through nominiert werden sollte?

Dr. Gisela Wild, die ist heute schon zur Sprache gekommen. Sie ist eine tolle Frau, eine exzellente Juristin, eine wahnsinnig gute Mutter, eine hervorragende Teamplayerin und vor allen Dingen sehr innovativ und kreativ.

Vielen Dank für das spannende Interview!

Hamburg, 15. März 2022. Das Interview führte Dr. Graziana Kastl-Riemann.

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