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Events

Generationenkonflikt in der Gleichberechtigungsdebatte

Podiumsdiskussion bei Graf von Westphalen am 7. Mai 2024 ab 19 Uhr in Hamburg

 

In aktuellen Debatten zu Gleichberechtigungsthemen scheinen sich immer wieder ältere und jüngere Generationen unversöhnliche gegenüber zu stehen: Ältere fürchten die Abwertung ihrer Kämpfe und Errungenschaften durch die Jüngeren und werfen diesen oft vor, sie seien zu unkritisch, zu wenig radikal und würden zu wenig anerkennen, welche Vorarbeit Frauen der früheren Generationen geleistet haben. Junge Frauen wiederum sehen einige der damaligen Konzepte als überholt an, schlagen neue Denk- und Lösungskonzepte für eine echte Gleichberechtigung vor und wollen vielfach nicht zwingend als Frauenrechtlerin oder gar Feministin bezeichnet werden. 

 

So wird beispielsweise immer wieder diskutiert, wie „männlich“ Frau denn nun sein muss, um Erfolg im Job zu haben, ob es statt der „Vermännlichen der Frau“ vielmehr einer Aufwertung des „Weiblichen“ bedarf und in wieweit Männer in der Diskussion um Gleichberechtigung und Vereinbarkeit tatsächlich eine Rolle spielen. Vielfach begegnet man nach wie vor einem Narrativ, dass alte Frauenrechtlerinnen männerfeindlich waren und Männer Teil des Problems, während Frauen heutzutage Männer als Lösung vieler Streitpunkte betrachten und deshalb vielmehr als Partner in die Debatte und Bewegung mit einbinden wollen.

 

Ob sich diese Eindrücke tatsächlich bestätigen lassen und die Herangehensweisen für die Beseitigung bestehender Schieflachen in Familie, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Arbeitsstrukturen und Lohnunterschieden womöglich wirklich etwas mit dem Alter und der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Generation zu tun haben oder ob am Ende  sich die verschiedenen Vertreterinnen in ihren Lösungsvorschlägen vielleicht auch gar nicht so sehr unterscheiden, wie allgemein vermutet wird - dem wollen wir mit einer Paneldiskussion rund um das Thema: „Generationenkonflikt in der Gleichberechtigungsdebatte“ auf den Grund gehen.

Dies und vieles mehr diskutieren wir am

 

Dienstag, den 7. Mai, ab 19:00 Uhr

bei Graf von Westphalen - Alte Post, Poststraße 9, Hamburg

mit

 

  • Margarete Hoffmann (ehemalige Direktorin Investigations & Operations des Europäischen Betrugsbekämpfungsamtes, langjähriges Mitglied des djb und vielfach engagiert in Sachen Frauenrechte)

  • Dr. Mina Kianfar (Partnerin und Rechtsanwältin bei der Medienrechtsboutique unverzagt und Mutter von Zwillingen) und⁠

 

 

Außerdem wird es eine spannende Keynote zu den Errungenschaften und aktuellen Herausforderungen in Sachen Gleichberechtigung geben von:

 

  • Dr. Annika Bleier (Rechtsanwältin und Head of ESG & Sustainability bei Graf von Westphalen)​

Bei leckerem Essen und kühlen Drinks gibt es im Anschluss Gelegenheit zum Netzwerken und Kennenlernen. 

 

Du möchtest auch mit dabei sein? Dann schicke bis zum 6. Mai 2024 eine E-Mail an generationen@breakingthrough.de.

 

Wir freuen uns auf Dich!

Infos zu weiteren spannenden Events findest Du in Kürze hier.

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Dr. Nadja Harraschain, Katrin Menhardt, Dr. Viola Sailer, Dr. Kerstin Kopp, Dr. Dorothee Ruckteschler, Armineh Gharibian und Dr. Anna Schwander, LL.M., (v.l.n.r.) beim Kick-off-Event am 15. Juni 2018 in Frankfurt zum Thema "Kind und Karriere in der Großkanzlei miteinander vereinbaren?", das in Kooperation mit dem Gleichstellungsrat der juristischen Fakultät der Goethe-Universität Frankfurt und dem djb stattfand.

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